Aktuelles
Erneute Stellungnahme des Bezirksverbands
Der Bezirksverband der Kleingärtner Hagen hat eine weitere und abschließende Stellungnahme zum Thema "Ensorgung in Kleingärten" herausgegeben.
Das Schreiben dokumentieren wir hier zur Kenntnisnahme aller Vereinsmitglieder.
Bezirksverband Hagen der Kleingärtner e.V.
Hagen, 07.02.2012
Berichterstattung: Entsorgung von Kleingärten
Sie haben vor einiger Zeit unsere Stellungnahme zu den Presseveröffentlichungen erhalten. Die Westfälische Rundschau hat unsere Stellungnahme am 04.02.2012 veröffentlicht. Sie war sicherlich zu lang und so verstehen wir, dass folgende Passagen gestrichen worden sind:
- „Die jetzige Reaktion des Gartenfreundes Knoche entspricht in keiner Weise unserer Einstellung zu einem fairen Miteinander. Es wäre ein Gebot der Fairness gewesen, vorab mit uns zu reden. Die heutigen Argumentationen sind unseriös, schmälern unser Ansehen in der öffentlichen Meinung und stellen dem Kleingartenwesen für Natur und Umwelt insgesamt kein gutes Zeugnis aus“.
- „Im Übrigen ist die Modifikation unserer rechtlichen Grundlagen nicht Bestandteil unserer Überlegungen. Alternativ stehen Wochenendhäuser und – siedlungen zur Verfügung. Dort kann jeder, losgelöst von kleingärtnerischer Nutzung, seine Neigungen ausleben“.
Obwohl man allgemein feststellen kann, dass beide Lokalteile nahezu identisch sind, kam die Veröffentlichung in der Westfalenpost dann erst am 07.02.2011. Wahrscheinlich war auch hier unsere Stellungnahme zu umfangreich und es wurden Kürzungen vorgenommen. Das Weglassen nur eines Wortes verändert schon die Aussage eines Satzes. Eine zeitversetzte Veröffentlichung generiert ggfs. auch wieder neue Diskussionen. Wir werden uns an diesen öffentlichen Diskussionen nicht mehr beteiligen.
Unsere Landeshauptstadt Düsseldorf wird gern als positives Musterbeispiel für die Entsorgung von Kleingärten genannt. Für Ihre internen Diskussionen stelle ich einen Zeitungsartikel aus 01.2011 vergl. www.derwesten.de zur Verfügung. Das passiert, wenn man falschen Propheten folgt. Zum besseren Verständnis: der Stadtverband Düsseldorf ist eben wegen der „Entsorgungsproblematik“ in den 1990er Jahren aus dem Landesverband Rheinland ausgetreten.
In diesem Zusammenhang verweise ich auf diverse Aktionen der "deutschen Gartenland GmbH" und des "VDGN" und auf deren einschlägige Internetauftritte.
Uns ist bekannt, dass auch in unserer Verwaltung bereits entsprechend diskutiert worden ist. Um das abzuwehren sind die laufenden Diskussionen nicht hilfreich und spielen den Gegnern des Kleingartenwesens in die Hände.
Mit freundlichem Gruß
Hans-Günther Cremer
Vorsitzender